Weniger Spurrinnen dank Carbonbewehrung

Spurrinnenversuch mit S&P Carbophalt® G200/200 in den USA

Beschleunigte Belastungstests in den USA bestätigen die Wirksamkeit der Asphaltbewehrung S&P Carbophalt® G200/200. Die verstärkte Versuchsstrecke zeigte deutlich weniger Spurrinnen und Risse als ein vergleichbarer Asphaltaufbau ohne Bewehrung.

Mit zunehmender Verkehrsbelastung entstehen in Asphaltbelägen Spurrinnen und Risse, die den Unterhaltsbedarf erhöhen und die Lebensdauer der Fahrbahn verkürzen. Moderne Verstärkungssysteme aus Carbonfasern können diesem Prozess entgegenwirken und die Dauerhaftigkeit von Asphaltüberbauten deutlich verbessern.

Wie wirksam eine solche Verstärkung ist, bestätigen auch Forschungsergebnisse aus den USA. Auf der International Conference on Transportation and Development (ICTD) wurden Untersuchungen der University of Texas at Arlington vorgestellt, bei denen man die Asphaltbewehrung S&P Carbophalt® G200/200 unter realitätsnahen Bedingungen testete.

57 % weniger Spurrinnenbildung

Im Rahmen eines vollmassstäblichen Versuchs verglichen die Forscher zwei identische Asphaltaufbauten miteinander. Eine Teststrecke verstärkten sie mit Carbophalt® G200/200, während sie die Referenzstrecke ohne Bewehrung ausführten. Anschliessend wurden beide Strecken künstlich gealtert und über einen längeren Zeitraum mit hohen Radlasten belastet.

Eckdaten der APT-Belastungsversuche

Zieltemperaturen

  • Bereiche zur Untersuchung von Ermüdungsrissen und Reflexionsrissen: 20 °C

Belastungsbedingungen

  • Bidirektionale Befahrung der Prüffelder
  • Einzelachslast: 81,6 kN
  • Reifenfülldruck: 690 kPa
  • Seitliche Spurabweichung (Lateral Wander): maximale laterale Position ± 38 cm, Standardabweichung 25 cm

Die beschleunigte Belastung wurde fortgesetzt, bis eines der folgenden Kriterien erreicht war:

  • 16,5 mm bleibende Verformung an der Fahrbahnoberfläche
  • 25 % der Fläche einer Fahrspur wiesen Risse auf (entspricht 50 % der tatsächlich befahrenen Fläche)

Rissbildung deutlich verzögert

Die Resultate sind eindeutig: Die verstärkte Fahrbahn wies am Ende der Testreihe 57 % weniger Spurrinnenbildung auf als die unbewehrte Vergleichsstrecke. Die maximale Verformung betrug lediglich 7 mm gegenüber 16 mm bei der Referenzstrecke.

Neben der verbesserten Verformungsbeständigkeit zeigte die Carbonbewehrung auch positive Auswirkungen auf das Rissverhalten. Die verstärkte Versuchsstrecke entwickelte 61 % weniger Rissfläche als die unbewehrte Referenz. Zudem trat der erste Riss erst deutlich später auf.

Wissenschaftliche Bestätigung für den Praxiseinsatz

Die Forscher kamen zum Schluss, dass Asphaltüberbauten mit Asphaltbewehrung aus Carbon hinsichtlich Spurrinnen- und Rissbeständigkeit eine mindestens doppelt so lange Nutzungsdauer erreichen können wie vergleichbare Konstruktionen ohne Verstärkung. Die Untersuchung bestätigt damit die Vorteile von Carbonverstärkungen für die nachhaltige Erhaltung und Instandsetzung von Verkehrsflächen.

Fazit

Die in den USA durchgeführten Belastungstests liefern einen unabhängigen wissenschaftliche Bestätigung für die Wirksamkeit von S&P Carbophalt® G200/200. Weniger Spurrinnen, eine reduzierte Rissbildung und längere Erhaltungsintervalle tragen dazu bei, die Lebensdauer von Asphaltbelägen zu verlängern und Unterhaltskosten zu senken.

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