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Instandsetzung - Fluchtröhre / Schutzbauten - Gross, Schweiz

Tragwerkverstärkung

Instandsetzung - Fluchtröhre / Schutzbauten - Gross, Schweiz

Beim vorliegenden Objekt wurde durch die Schutzraumkontrolle festgestellt, dass die Fluchtröhre diverse statische Mängel auf einer Länge von ca. 6.00 m aufweist. Es wurden Deformationen sowie Scheitelbrüche festgestellt. Die ursprüngliche Lösung für die Instandsetzung der Fluchtröhre beinhaltete einen Ersatz der defekten Fluchtröhre mittels Pressvortrieb eines Stahlrohres. Aufgrund der Lage der Fluchtröhre (teilweise unterhalb des Gebäudes) wurde diese Variante durch das Amt für Militär, Feuer- und Zivilschutz nicht bewilligt.

Durch das von uns ausgearbeitete Konzept, konnte eine Variante präsentiert werden, welche ohne Ausbau, Abbruch und Neubau der Fluchtröhre auskam und zugleich Kosteneinsparungen von ca. 50% ausweisen konnte.

 

Thema 
Instandsetzung
Objekt 
Fluchtröhre / Schutzbauten
Ort 
Gross
Kanton 
Schwyz
Land 
Schweiz
Datum 
2016
Dauer 
3 Tage

Situation

Grundlagen (Auszug TWK 2017):

Die Projektierung von Schutzbauten basiert auf den Technischen Weisungen für die Schutzanlagen der Organisation und des Sanitätsdienstes (TWO 1977), den Technischen Weisungen für spezielle Schutzräume (TWS 1982) sowie den Technischen Weisungen für den Pflicht-Schutzraumbau (TWP 1984) des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz. Seit 1994 werden Schutzbauten einheitlich gemäss den Technischen Weisungen für die Konstruktion und Bemessung von Schutzbauten (TWK 1994) konstruiert und bemessen. Diese Weisungen basieren auf einem eigenständigen Bemessungskonzept, wobei jedoch die massgebenden Normen des SIA berücksichtigt wurden. In Friedenszeiten können Schutzbauten grundsätzlich vielfältig genutzt werden. Die vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz gestellten Anforderungen hinsichtlich der Schutzbaukontrollen, des Unterhalts, der Werterhaltung und der Betriebsbereitschaft sind jedoch zu berücksichtigen.

Zustand:

Im TWP 1984 sowie im TWK 1994 wurden zur damaligen Zeit für kürzere Fluchtröhren unarmierte Spitzmuffenrohre mit einer Nennweite von 1000 mm eingesetzt. Diese Fluchtröhren weisen aufgrund von Setzungen, Überschüttungen und  ergleichen vielfach Schädigungen auf und müssen in Hinblick auf Sicherheit, Unterhalt und der Werterhaltung gemäss TWK 2017 sowie den heute gültigen SIA-Normen instandgesetzt werden.

Material

  • S&P C-Laminate
  • Chromstahllamellen

Bildergalerie

  • Verstärkungsmassnahme im Endzustand Innenbereich

  • Temporäre Sicherung der Verstärkungsmassnahme in der Fluchtröhre

  • Zustand vor der Verstärkungsmassnahme der Fluchtröhre

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